BoNs Debattierclub mit Leuten, die wirklich Durchblick haben

  • Montag, 19. April 2010, 22:14
    Jo, ich dachte, wir machen einen Extra Thread für politische, wirtschaftliche Themen und World News auf. :>
    Immer neue Threads für neue politische Themen aufmachen finde ich nicht so sinnvoll. Sorgt nur für Spam. (Muss ich gerade sagen... xD )


    Themen zum geistigen Anstoß:


    I. Aschewolke
    http://www.focus.de/reisen/fli…lugverbot_aid_500182.html


    II. Daimler macht Gewinne
    http://www.focus.de/finanzen/f…dengewinn_aid_500188.html


    III. Finanzielle Unterstützung für Griechenland
    http://www.handelsblatt.com/po…an-athen-fliessen;2564126


    Damit will ich vor allem hier unsere schlauen und engagierten Leute wie Immo, Speeder und vielleicht ja auch myself aus der Reserve locken. :>
    Warum ist hier so viel Schleim auf dem Boden? 8|


    Wenn ihr das alles nicht wollt, macht halt wieder dicht. :fpalm:


    Ich schreibe morgen was dazu, wenn der Thread noch da ist. xD



    //EDIT:
    Finally fixed the missing "t" in the thread title. :deviltroll:

  • /thread
    initiate thread removal ...


    Spaß beiseite,
    wenn das mit der Aschewolke, noch ne Weile so weiter geht, wird das ernsthafte negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft haben. Zwar können Post, Passagierverkehr und Co auch auf den Land- bzw Seeweg ausweichen, aber Straße/Schiene/Schiff werden den Ausfall des Luftverkehrs allerhöchsten dämpfen. Komplett auffangen können sie ihn wohl nicht. Insbesondere der Zeitverlust beim bodengebundenen Transport, sofern den überhaupt welcher zeitnah zur Verfügung steht, kostet jede menge Geld.
    Auf der andern Seite ist der europäische Luftraum so lehr wie seit mindestens 50 Jahren nicht mehr, ist doch auch mal was gutes ...
    Allerdings find ich es unverantwortlich von Lufthansa, TUI & Co, das sie trotz Aschewolke fliegen wollen. Die Schäden die Vulkanasche an nem Flugzeug anrichten kann sind nicht von schlechten Eltern (hab "zufälliger Weise" am Freitag die entsprechende Doku uf N-TV gesehn 8) )

  • Ich fand eines interessant:


    Der Vulkan tut was für unsere Umwelt, er stößt zwar 7500t CO² aus, aber durch die nichtfliegenden Flugzeuge werden pro Tag(!) 230.000t CO² eingespart, das fand ich dann extrem krass. :>

  • Ist es nicht ein praktischer Nebeneffekt das Schwefel und Asche in der Atmosphäre die Wirkung der Sonne dämpfen und dadurch die angebliche globale Erwärmung einbremsen ? im Prinzip so wie es in der Geschichte schon das ein oder andere mal direkt vor Eiszeiten vorgekommen ist ? :kaputt:


    @max, ich hab von einigen Fluggerätemechanikern gehört, das die Flugzeuge öfter als erlaubt und vom hersteller empfohlen geflickt werden und die erlaubten Flugstunden pro Maschine werden auch nicht selten um ein Vielfaches überschritten, ich denke wenn die den Maschinen damit den Rest geben, bzw. die Maschinen endügltig aus dem Verkehr gezogen werden müssen schadet das definitiv nicht und es gibt schließlich auch in Übersee Menschen die gerne aus dem Urlaub heimkehren würden und die Aschewolke befindet sich nunmal nur über Europa, wobei es natürlich deutlich sicherer wäre, evtl. in Italien einen Flughafen anzufliegen und die Leute per Zug weiter zu transportieren, aber auf so Ideen kommt ja mal wieder keiner :wat:

    As explained many times before , precision and technicality will always be beaten by shouting and smoking and power. :cface:

  • Die Leute tun mir wirklich richtig Leid die jetzt im "Urlaub" festsitzen. Dadurch das es sich bei dem Vulkanausbruch ja um eine "höhere Gewalt" handelt, zahlt die Airline ja keinen Cent bzgl. Unterbringung im Hotel etc.


    Die Flugzeuge fliegen ja mit "Sichtflug", die Piloten tragen die Verantwortung und dürfen/sollten eigentlich nicht durch Wolken fliegen. Wer sich daran hält ist die andere Frage, die Flugzeuge mit Sondererlaubnis werden ja dennoch von der Flugsicherung überwacht bzw. mit Informationen versorgt. Also ich würde jetzt das Risiko eingehen und mit einem Flugzeug mitfliegen.


    Ich finde es nur krass das solch eine Naturkatastrophe solch ein Chaos anrichtet. Täglich verursacht die Aschewolke ja rund 1 Milliarde €/Tag. Wie lange das die Airlines durchhalten, ist auch fraglich. Die Lufthansa wird das zwar relativ "locker" wegstecken, aber wenn man da an kleinere Flugunternehmen denkt.

  • Die 1 Milliarde € Pro Tag bezieht sich allerdings Deutschlandweit auf alle Firmen, nicht nur auf die Flugunternehmen.
    Bis 3000 Meter herrscht Sichtflug. Also auch bei Starts und Landungen ohne jegliche Hilfe
    Zwischen 3000 und 6000 liegt die Aschewolke. Auch hier Sichtflug ohne Hilfe. Die Flugsicherung kann im Notfall weiterhelfen.
    Erst ab 6000 Metern greifen die Fluglotsen ein und helfen. Die Verantwortung liegt allerdings zu jeder Zeit beim Piloten.

  • Nunja, daß der Euro nen relativ instabiles Konstrukt ist, war ja von vornherein klar, aber wir (Ha, als ob man jeden Bürger der Eurozone befragt hätte ...) wollten ihn ja unbedingt.
    Das sich nun die negativen Aspekte einer gemeinsamen Währung so drastisch zeigen, ist jedoch ein hausgemachtes Problem der EU, zum einem haben sich die Griechen (und ich will gar nicht wissen wie viele andere Länder noch) ihre Finanzen schön gerechnet um in die Eurozone zu kommen und zum anderen hat die entsprechende Kommission diese Angaben nicht ausreichend (wenn überhaupt) geprüft. Also muß die EU selbstverständlich dafür Sorge tragen, das der Euro nicht auch noch den letzten Rest an Stabilität verliert und völlig zusammenbricht. Denn sollte dies passieren, wäre die Weltwirtschaft richtig im Arsch, immerhin werden ja mittlerweile fast die Hälfte aller Geschäfte in Euro abgewickelt.
    Aus diesem Grund wird auch der IWF einspringen. Zumal ja so die Amis nen Druckmittelchen in die Hand bekommen um für ihre Auslandsschulden bei der EU bessere Konditionen sowie zusätzlichen Einfluß zu bekommen. Und die Chinesen freuen sich sowieso über jedes bißchen zusätzlichen Einfluß.


    Was mir jedoch Sorgen bereitet sind die Summen die da im Gespräch sind, die erscheinen mir als ein wenig zu gering um einen Staatsbankrott abzuwenden, sowie die Tatsache das Griechenland noch keinen brauchbaren Plan vorgelegt hat (ich weiß zumindest von keinem) wie es seine Verschuldung in den Griff kriegen will.

  • Und die Bürger scheinen auch nicht so wirklich den Plan zu haben, oder?
    Alle heulen rum, "Helft uns doch! Wir kaufen doch auch Audi und Mercedes!", aber sparen wollen sie nicht. Nur noch mehr Geld.
    Verstehe ich alles nicht. :X


    Früher war alles besser. Man sollte die Reichsmark wieder einführen. xD


    Die Spekulanten haben aber ihr Geschäft gemacht.

  • Grad in den RTL-News, Portugal und Spanien wurden in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft, werden wohl die nächsten sein die zusammenbrechen.


    Is doch bei Finanzgeschäften immer so, die Spekulanten machen Gewinne und der Rest hat den Schaden.

  • Ergo dürfte das ganze Geld aus der Wirtschaftskrise 2008 auch nicht "weg" sein.
    Irgendwer müsste sich ja auch daran bereichert haben. :<
    Lehman Brothers sind ja auch Back in Action oder wie war das?


    RTL News. :lolface:
    Immer noch besser als RTL II News. :weg:


    Groß Britannien ist doch inoffiziell auch schon nur auf Knien!?
    Haben es auch lange verschwiegen, aber eigentlich haben sie es ebenfalls faustdick.. :X

  • *snip*
    RTL News. :lolface:
    Immer noch besser als RTL II News. :weg:
    *snip*

    RTL (II), Vox, N-TV ... eh alles das selbe. Und auf N-24 (Pro7Sat1-Media-Group) wurde's grad auch noch mal gesagt.


    Das Geld aus der Immobilien-Blase ist auch nicht weg. Das liegt jetzt auf i-welchen (schwarzen) Konten in den Steuerparadiesen.


    Wie's bei den Briten aussieht, weiß ich grad nicht genau, könnt mir aber sehr gut vorstellen, das die (wie auch Frankreich und Deutschland btw) sich nicht mehr lange ihre Finanzlage schön rechnen können...
    Wär doch eigentlich nen Guter Zeitpunkt für die Chinesen ihre Kredite in Amiland und der EU einzutreiben...
    Dann würde es so stark krachen, daß vielleicht zu gar die "Finanzexperten" zur Einsicht kommen das nur Bares Wahres ist :evilgrin:

  • Zitat

    Das sich nun die negativen Aspekte einer gemeinsamen Währung so drastisch zeigen, ist jedoch ein hausgemachtes Problem der EU, zum einem haben sich die Griechen (und ich will gar nicht wissen wie viele andere Länder noch) ihre Finanzen schön gerechnet um in die Eurozone zu kommen und zum anderen hat die entsprechende Kommission diese Angaben nicht ausreichend (wenn überhaupt) geprüft. Also muß die EU selbstverständlich dafür Sorge tragen, das der Euro nicht auch noch den letzten Rest an Stabilität verliert und völlig zusammenbricht. Denn sollte dies passieren, wäre die Weltwirtschaft richtig im Arsch, immerhin werden ja mittlerweile fast die Hälfte aller Geschäfte in Euro abgewickelt.


    Genau so hab Ich es auch noch vor paar Wochen in der Schule gehört.Hättest glatt meine SoWi Lehrer(in) sein können :P.


    Zitat

    Die EZB wird einen Scheiß tun. Politik ist nicht deren Aufgabe.


    Die EZB wird Kredite zu einem viel niedrigeren Zins geben als es alle anderen Banken tun. Hier steht nämlich die Stabilität der Währung im Mittelpunkt, wie wir wissen ist die EZB ja teil der EU.
    Griechenland gilt nicht mehr als sehr Kreditwürdig, deshalb ist es nochmal um einiges schwieriger an Kredite zu kommen ohne eine hohen Zinssatz.


    Sollte den Kram jetzt besser vergessen,hab mein Abitur in SoWi hinter mir :coffee: 

  • Bei uns heißt es wiederum anders. WiSo = Wirtschaft und Soziales. Bei Bärchi sicherlich dann Genau andersum. xD


    Flobbel erzählt ja auch Quatsch von LWB oder sowas.
    Bei uns heißt es BWL. :cface:


    Und du erzählst mir nix neues silberbär! :artist2:;)
    Hatte ich alles in der Schule und ich muss noch eine Prüfung darüber verkacken absolvieren.

  • Aso, er meint Gemeinschaftskunde - Grundlagen Staats- & Wirtschaftswesen...
    Nee, son Spaß würd ich nie unterrichten. Zumal ich schon des öfteren unter Beweis stellen durfte das ich über keinerlei pädagogischer Begabung verfüge.

  • Nunja, daß der Euro nen relativ instabiles Konstrukt ist, war ja von vornherein klar, aber wir (Ha, als ob man jeden Bürger der Eurozone befragt hätte ...) wollten ihn ja unbedingt.
    Das sich nun die negativen Aspekte einer gemeinsamen Währung so drastisch zeigen, ist jedoch ein hausgemachtes Problem der EU, zum einem haben sich die Griechen (und ich will gar nicht wissen wie viele andere Länder noch) ihre Finanzen schön gerechnet um in die Eurozone zu kommen und zum anderen hat die entsprechende Kommission diese Angaben nicht ausreichend (wenn überhaupt) geprüft. Also muß die EU selbstverständlich dafür Sorge tragen, das der Euro nicht auch noch den letzten Rest an Stabilität verliert und völlig zusammenbricht. Denn sollte dies passieren, wäre die Weltwirtschaft richtig im Arsch, immerhin werden ja mittlerweile fast die Hälfte aller Geschäfte in Euro abgewickelt.
    Aus diesem Grund wird auch der IWF einspringen. Zumal ja so die Amis nen Druckmittelchen in die Hand bekommen um für ihre Auslandsschulden bei der EU bessere Konditionen sowie zusätzlichen Einfluß zu bekommen. Und die Chinesen freuen sich sowieso über jedes bißchen zusätzlichen Einfluß.


    Was mir jedoch Sorgen bereitet sind die Summen die da im Gespräch sind, die erscheinen mir als ein wenig zu gering um einen Staatsbankrott abzuwenden, sowie die Tatsache das Griechenland noch keinen brauchbaren Plan vorgelegt hat (ich weiß zumindest von keinem) wie es seine Verschuldung in den Griff kriegen will.

    Erste Markierung: Total falsch! Der Euro ist genau das Gegenteil eines instabilen Kontruktes - er ist und war als Gegenpol zum Dollar gedacht um die europäische Wirtschaft und damit auch die europäische Wirtschaftszone EU gegenüber der NAFTA wettbewerbsfähig zu machen. Das ist ihm gelungen, er wird teilweise in Asien und den VAE eher genutzt als das mit dem Dollar der Fall ist - der Dollar ist durch die extremen Defizite der USA und deren Struktur der Gläubiger (der Großteil der neu aufgenommenen Schulden werden in China aufgenommen, des weiteren hat China die größten Dollarreserven der Welt) extrem gefährdet ==> DAS nennt man ein instabiles Konstrukt. Der einzige Grund, weshalb der Dollar noch nicht kollabiert ist liegt in der Wirtschaftsstärke der USA, sobald die nur etwas absinkt steht denen gleich das Wasser bis zum Hals (was man teilweise schon beobachten kann).


    Der Euro bringt den großen Vorteil, dass man wesentlich weniger abhängig vom Dollar ist als noch vor Jahren, als alle Euro-Länder ihre eigenen Währung hatten - der Euro ist damit wesentlich weniger großen Schwankungen unterworfen als früher Beispielsweise die D-Mark. Damit sind auch so extreme inflationäre Gefahren wie die starke Entwertung der ital. Lire nicht mehr bedrohlich ... nur gemeinsam ist Europa in Konkurrenz zur NAFTA und ASEAN stark. Dass Deutschland dabei überproportional zahlen muss liegt vor allem an der Größe und der Wirtschaftsleistung, was sicherlich auf der einen Seite bedauerlich ist, auf der anderen allerdings nicht beantwortet, wie wir sonst jetzt dastehen würden, laut Analysten wesentlich schlechter als aktuell.


    Der Euro ist der Grund, weshalb sich die Neuverschuldung in diesen Grenzen hält, gerade bei der Finanz- und Wirtschaftskrise hätte Deutschland wesentlich mehr abbekommen können, wenn der Euro nicht wäre. Also so pauschale Aussagen von wegen "der Euro kostet nur/ist instabil" sind absolut unpassend, der Euro ist der Grund, weshalb es noch so glimpflich ausging. Ein gutes Beispiel ist hier England: Die haben mit den Nachwehen der Krise wesentlich mehr Probleme, weil ihr geliebtes Pfund sie mächtig Geld gekostet hat - hätten wir noch die D-Mark gehabt wären wir in einer ähnlich prekären Lage.


    Und die Bürger scheinen auch nicht so wirklich den Plan zu haben, oder?
    Alle heulen rum, "Helft uns doch! Wir kaufen doch auch Audi und Mercedes!", aber sparen wollen sie nicht. Nur noch mehr Geld.
    Verstehe ich alles nicht. :X


    Früher war alles besser. Man sollte die Reichsmark wieder einführen. xD


    Die Spekulanten haben aber ihr Geschäft gemacht.

    Das liegt daran, dass viele den Staat als geldgierig sehen und meinen, dieser sei ein großes Monster, dass ihnen das Geld aus der Tasche ziehen will - dass es sich dabei lediglich um eine große Umverteilungsmaschine handelt, die nebenbei auch die gesamte Organisation des öffentlichen Lebens mitträgt, vergessen viele ... es ist ja auch so viel einfacher, jemanden zu haben, auf den man sauer sein kann, anstatt sich zu fragen, warum man eigentlich sauer sein muss (zu hohe allgemein Ansprüche an das Niveau des Lebensstils, den wir uns EIGENTLICH garnicht leisten können [nebenbei, das konnten wir früher auch schon nicht, der größte Teil des "Reichtums" Deutschlands sind Schulden, die von vorherigen Generationen aufgenommen wurden] ............ ???).


    Das letzte Mal, dass ich die Reichsmark in der Hand hatte, war das ein 1.000.000.000 Mark Schein ... dafür gabs dann 1/10 Brot zu kaufen ... Hallelujah ...


    Grad in den RTL-News, Portugal und Spanien wurden in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft, werden wohl die nächsten sein die zusammenbrechen.


    Is doch bei Finanzgeschäften immer so, die Spekulanten machen Gewinne und der Rest hat den Schaden.

    Das ist schon vor einigen Tagen passiert, jedoch bedeutet das nicht sofort den Untergang - bei denen steht es wohl lange nicht so schlecht wie bei Griechenland. Jedoch sollte man das beobachten und darauf achten, dass man bei Griechenland nicht einen Präzedenzfall schafft, der dann bei eventuellen Probleme mit anderen Ländern herangezogen wird und bedeutet, dass wirtschaftsstarke Länder (z.B. Deutschland) alles besonders mittragen müssen ... Es kann nicht sein, dass WIR die Versäumnisse aller anderen ausbügeln müssen - dann würde jedwede Eigenverantwortung flöten gehen und wenn man als Land hopps geht ... dann passiert das eben, wird ja sowieso von den "reichen" Ländern ausgeglichen und bezahlt. Es muss also weiterhin eine Eigenverantwortung geben und gerade bei Griechenland muss man ein Exempel statuieren: Sie müssen verstehen, dass solche Betrügereien nicht nur hinterher Geld und Hilfe bringen, sondern auch DRASTISCHE und SCHMERZHAFTE Einschnitte bedeuten!


    Dann noch zu den Spekulaten: Klar machen die Gewinne, aber frage dich mal, wo die super Zinsen in Höhe von 4, 5, oder 7 Prozent herkommen ... sicherlich nicht von der Freundlichkeit der sozialen Investition und risikolosen Geschäften - DIE Zinsen, die dann alle für Tagesgeld, Festgeld oder ein einfaches Sparkonto haben wollen ... Geld macht blind und viele werden gierig - eigentlich alle. Im Grunde unterstützen wir alle mit unseren Forderungen nach MEHR diesen Trend des Risikogeschäfts und der Spekulation.

  • Das stimmt so nicht, es steht schon lange fest, dass es GB sehr schlecht geht, das liegt vor allem an den Auswirkungen der Krise - aber auch schon vorher war ein deutlicher Negativtrend zu sehen. Der Grund, weshalb das nicht so dramatisch bewertet wird ist ganz einfach: GB hat im Gegensatz zu Griechenland etwas: Wirtschaftsmacht! Außerdem eine sehr große Wirtschaftsleistung, denen wird also häufiger und mehr Aufschub gewährt, als dies bei Griechenland der Fall ist. Deutschland ist mit mittlerweile mehr als 1,7 BILLIONEN Euro verschuldet ... für jeden Privathaushalt wäre eine solche Schuldenlast schon längst das Ende. Aber eine Volkswirtschaft mit der Leistungsfähigkeit von GB ist da wesentlich kreditwürdiger ... Außerdem verleihen Banken etc. gerne das Geld, da geht es weniger um das Rückzahlen, als um die Zinsen, die ein sehr lohnendes Geschäft sind. Je länger also der Staat im Grunde pleite ist und Geld braucht reiben sich die Banken die Hände - in Deutschland alleine 40 Milliarden an Zinsen.


    RTL (II), Vox, N-TV ... eh alles das selbe. Und auf N-24 (Pro7Sat1-Media-Group) wurde's grad auch noch mal gesagt.


    Das Geld aus der Immobilien-Blase ist auch nicht weg. Das liegt jetzt auf i-welchen (schwarzen) Konten in den Steuerparadiesen.


    Wie's bei den Briten aussieht, weiß ich grad nicht genau, könnt mir aber sehr gut vorstellen, das die (wie auch Frankreich und Deutschland btw) sich nicht mehr lange ihre Finanzlage schön rechnen können...
    Wär doch eigentlich nen Guter Zeitpunkt für die Chinesen ihre Kredite in Amiland und der EU einzutreiben...
    Dann würde es so stark krachen, daß vielleicht zu gar die "Finanzexperten" zur Einsicht kommen das nur Bares Wahres ist :evilgrin:

    Zur ersten Markierung: Das ist nicht richtig, ein Großteil des Geldes ist auf jeden Fall futsch - gerade wegen Spekulationen mit immateriellen Gütern, die Häuser wurden höher bewertet, als sie wirklich Wert waren, anschließend mit virtuellem Geld bezahlt und als alles platzte ist der virtuelle Wert des Hauses entschwunden und das virtuelle Geld damit auch. Das Problem ist immer, dass es keine Gegenwerte in Realgütern mehr gibt und dadurch Spekulationen Tür und Tor geöffnet wird ... und es damit sehr einfach wird, Geld zu verdienen, ohne Geld zu besitzen oder einen realen Gegenwert zu haben.


    Zur zweiten Markierung: Das ist garnicht notwendig, solange genug Potenzial für die Zahlung der Kreditezinsen da ist - denn das ist es schließlich, was ein Kreditgeber will. Die Rückzahlung ist garnicht das primäre Ziel - niemand schlachtet eine Kuh um einmal abzusahnen (wie surreal :cface: ), anstatt über Jahre viel mehr Geld kontinuierlich zu verdienen. Und solange der deutsche Staat genug Vermögenswerte besitzt, ist ein neuer Kredit auch kein Problem - bis die deutschen Möglichkeiten erschöpft sind dauert es noch sehr lange.


    ... und die Chinesen würden DAS NIEMALS machen ... falls die Frage aufkommt, warum, dann gibts dazu auch eine Antwort, bis dahin verschone ich euch mit meinen Ausführungen :cface: .



    SRY FÜR DIE ZWEI POSTS, ABER ES PASSTE MAL WIEDER NICHT IN EINEN HINEIN, VERDAMMTE SOFTWARE!


    EDIT: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, war zu faul zum Korrekturlesen :smug: .